R.I.P Mario Adorf
Einer meiner deutschen Lieblingsschauspieler ist gestorben. Mario Adorf, R.I.P.
Ich habe ihn erstmals, wie bestimmt sehr viele von Euch, in Winnetou gesehen, als den Bösewicht Frederick Santer. Diese Rolle hat er fantastisch gespielt. Dann legendär, in Kir Royal "Ich scheiß dich zu mit meinem Geld". 
#5 RE: R.I.P Mario Adorf
#8 RE: R.I.P Mario Adorf
Er spielte übrigens auch bei dem Film: Gegengrade -niemand siegt am Millerntor" mit.
"Wir stiegen vom Wagen und torkelten auf den Platz"
Frage: Herr Adorf, was machen Sie auf St. Pauli?
Adorf: Ich spiele in dem Film "Gegengerade" einen Bierbudenbesitzer, der seinen Laden direkt hinter der Tribüne am Millerntor hat. Einen alten Paulianer, der einst selber für den Club gekickt hat.
Frage: Sie werden am 8. September 80 Jahre alt. Welche war die Mannschaft Ihrer Jugend?
Adorf: Mein Lieblings-Club war das Nachkriegs-Schalke: Fritz Szepan, Ernst Kuzorra und Berni Klodt. Damals bereits alte Männer, alle über 40, die aber noch spielten. Ich wohnte in der Eifel, und als ein Freundschaftsspiel in Koblenz anstand, bin ich hin. Die blauen Hemden und die weißen Hosen fand ich sehr attraktiv.
Frage: Welche Bedeutung hatte der Fußball damals?
Adorf: Schon im Krieg gab es einen Fußballfilm, der großen Einfluss auf mich hatte. Das war "Das große Spiel" mit René Deltgen. Ich habe nachher bis zur B-Jugend bei Rheinland Mayen gespielt. Es war ein riesiges Problem, an Lederbälle zu kommen. Es mangelte an allem, auch an der richtigen Kleidung.
#9 RE: R.I.P Mario Adorf
https://youtu.be/wM_C0dc93iM
Mario Adorf erschoss als Bösewicht Santer Nscho-tschi, die Schwester von Winnetou.
Das war für mich als 6-jähriger schwer zu verdauen, irgendwie war ich verliebt.
Noch schlimmer war es als mein Idol Winnetou erschossen wurde.
Das war noch dramatischer für mich, im Jahr 1965.
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